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Die wichtigsten Lithium-Fachbegriffe

Salar

Salar de Uyuni oder Salar de Atacama – wer hier an salzige Wüstennächte denkt, liegt richtig. Die Salare sind große Salzseen, bei denen die Flüssigkeit aber auch unter der kargen Oberfläche liegen kann. Und in dieser Flüssigkeit, der Sole, steckt das Lithium. Besonders in den Salzseen in Südamerika.

Lithiumsole

Unter den lateinamerikanischen Salzseen, den Salaren, befindet sich eine salzige Flüssigkeit, in der sich auch geringe Mengen Lithium befinden. Im Grunde ist es kein Problem, diese Sole zu nutzen – nur wenn zu viel entnommen wird, sinkt auch der Grundwasserpegel. Insbesondere in regenarmen Gebieten kann das zum Problem werden, etwa für Landwirte und Minen, die das Wasser abpumpen. Auch können kleine Wasserstellen vertrocknen und Tieren so das Trinkwasser fehlen.

Evaporation

Bei der „solaren Evaporation“, wie sie häufig in Südamerika vorgenommen wird, scheint die Sonne so lange auf große Becken voller Lithiumsole, bis ein großer Teil der Flüssigkeit verdunstet ist. Das kann längere Zeit dauern. Übrig bleibt eine gelartige Flüssigkeit, die Mineralien in konzentrierter Form enthält.

Li-Ionen-Akkus

Lithium ermöglicht Akkumulatoren mit hoher Energiedichte, guten Ladeeigenschaften und vergleichsweise hoher Sicherheit – deswegen haben sie sich mittlerweile am Markt durchgesetzt. Ihren Namen haben die Lithium-Ionen-Batterien von den Ionen in den reaktiven Materialien. Das Lithium lässt sich übrigens wiederverwerten – dennoch forschen Wissenschaftler bereits an anderen Energiespeichern, die zum Beispiel nur mit Salzwasser oder mit Keramik funktionieren könnten.